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Berufsunfähigkeit Informationen

Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet statistisch gesehen wegen einer Berufsunfähigkeit vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Daher gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Vorsorgeversicherungen. Die Versicherung greift im Falle einer Krankheit oder einer unfallbedingten Berufsunfähigkeit und gleicht den Einkommensverlust aus. Bedingung für den Ausgleich ist, dass der Versicherungsnehmer seinen Beruf auf Grund von Krankheit oder durch einen Unfall nicht mehr ausüben kann. Ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent zahlt die Versicherung die vertraglich vereinbarte Rente. Einige Berufsunfähigkeitsversicherungen weißen eine Stafflung auf, bei der schon ab 25 oder 33 Prozent Berufsunfähigkeit eine Rentenzahlung vorgesehen ist. Gegeben falls kann es dann sein, dass die volle Rente erst mit einer 75 prozentigen Berufsunfähigkeit fällig wird.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist notwendig, da die gesetzliche Rentenversicherung das Risiko nur im geringen Umfang absichert. Besonders für alle die nach dem 01. Januar 1961 geboren sind, sind die Leistungen stark eingeschränkt. Bei ihnen wird die volle Erwerbminderungsrente nur gezahlt, wenn der Betroffene weniger als drei Stunden täglich arbeiten kann. Bei weniger als sechs Stunden täglich wird nur noch die Hälfte der Erwerbminderungsrente ausgezahlt. Allerdings ist auch die volle Erwerbminderungsrente ziemlich niedrig angesetzt, so dass die finanziellen Einbußen keinesfalls ausgeglichen sind. Oftmals droht den Betroffenen der Sozialfall. Auch auf den erlernten Beruf nimmt die gesetzliche Rentenversicherung keinen Bezug, es geht allein um die Arbeitsfähigkeit. So kann beispielsweise von einem Akademiker verlangt werden als Nachtwächter zu arbeiten. Daher ist es ratsam eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.
Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist es wichtig auf den Verzicht der abstrakten Verweisung zu achten. Ohne die abstrakte Verweisung darf der Versicherte nur auf einen Beruf verwiesen werden, welcher seinen erlernten Fähigkeiten entspricht. Die Höhe der Beiträge bemisst sich anhand der konkreten Vertragsgestaltung sowie den persönlichen Merkmalen des Versicherungsnehmers. Dazu zählen beispielsweise das Alter, der Beruf, das Geschlecht, der Gesundheitszustand aber auch Hobbys. Da das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung günstiger je früher man sie abschließt.

Der ausgeübte Beruf ist ein ebenso entscheidendes Kriterium. Denn das Versicherungsrisiko für einen kaufmännischen Beruf ist deutlich geringer als für einen körperlich anstrengenden Beruf. Wer nach Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung den Beruf wechselt, muss dies der Versicherung mitteilen. Bei Abschluss der Versicherung sollte eine Dynamik mit eingeschlossen werden. Hierbei werden die Versicherungssumme und der Beitrag jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz erhöht. Damit wird der jährlichen Geldentwertung entgegengewirkt.

Die Vereinbarung einer Nachversicherungsgarantie ist sehr sinnvoll. Das bedeutet, dass nachträgliche Änderungen, wie die Heirat oder die Geburt eines Kindes und die damit verbundene Erhöhung der Renten, keine erneute Gesundheitsprüfung nach sich ziehen.

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