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Riester-Rente Informationen

Mehr als 15 Millionen Deutsche haben bisher die Riester-Rente abgeschlossen. Die Kombination aus privater Vorsorge und staatlicher Förderung machen die Riester-Rente zu einem attraktiven Produkt. Die staatliche Förderung erfolgt in Form von Steuerfreibeträgen und einer staatlichen Zulagenförderung. Verantwortlich für diese Form der Altersvorsorge ist der ehemalige Bundesarbeitsminister Walter Riester. Seit 2001 gibt es die Riester-Rente, die eine freiwillige und staatliche geförderte Ergänzung der gesetzlichen Altersvorsorge darstellt.

Die am häufigsten genutzt Form der Riester-Rente ist der staatlich geförderte Rentenversicherungsvertrag. Diese Art der Riester-Rente eignet sich besonders für sicherheitsorientierte Menschen, da der Vertrag mit einer Garantie ausgestattet ist. Hierbei wird zum einen eine Garantie auf das einbezahlte Kapital, zum anderen eine Mindestrenditegarantie auf den Sparanteil gegeben. Bei der fondsgebundenen Riester-Rente ist die Chance auf höhere Renditen aber auch das Risiko größer. Auch Fonds- und Banksparpläne können innerhalb der Riester-Rente staatlich gefördert werden. Bei den Banksparplänen handelt es sich um sichere Sparverträge, welche verzinst werden. Das in Fondssparpläne einbezahlte Geld wird in Aktien- oder Rentenfonds investiert.

Seit 2008 können die staatlichen Förderungen auch in Form von „Wohn-Riester“ in Anspruch genommen werden. Dies ist durch das neue Eigenheimrentengesetz möglich. Dabei kann ein Darlehen für den Kauf einer Immobilie oder einen Riester-Bausparvertrag abgeschlossen werden. Möglich ist diese Form der Riester-Rente nur für selbstgenutztes Wohneigentum. Dabei ist die Wahl der Form der Riester-Rente von ganz individuellen Kriterien wie dem Alter oder der Risikobereitschaft abhängig.

Jeder der gesetzlich rentenversichert ist, hat Anspruch auf die staatliche Förderung. Hierbei wird zwischen einer mittelbaren und einer unmittelbaren Zulagenberechtigung unterschieden. Alle rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer sowie Personen, die Kinder erziehen und Kindererziehungszeit beantragt haben, sind unmittelbar zulagenberechtigt. Auch Beamte und Soldaten haben einen Förderungsanspruch bei der Riester-Rente. Mittelbar zulagenberechtig sind die Ehepartner der unmittelbar Zulagenberechtigten.

Um alle staatlichen Förderungen auszuschöpfen, muss der Riester-Vertrag mindestens einmal jährlich mit einem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbeitrag bedient werden. Der Mindestbeitrag beträgt dabei vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens. Wenn der Versicherte Anspruch auf Kindergeld hat, wird die zusätzliche Kindergeldzulage obendrauf geschlagen. Junge Sparer erhalten einen einmaligen Bonus bei Vertragsabschluss. Für Verträge die nach 2012 abgeschlossen wurden gilt, dass die Auszahlung der lebenslangen Rente erst mit 62 Jahren beginnt. Im Todesfall des Versicherungsnehmers besteht für den Ehepartner die Möglichkeit den Vertrag zu übernehmen. Dabei werden auch alle angesparten Beträge übernommen.