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Risikolebensversicherung Informationen

Für den Fall des Ablebens bietet die Risikolebensversicherung eine Möglichkeit der finanziellen Absicherung der Familie. Besonders empfehlenswert ist die Risikolebensversicherung für Alleinerziehende und junge Familien. Denn oftmals ist eine Familie vom Einkommen einer Person abhängig. Auch verheiratete und unverheiratete Paare können mit der Risikolebensversicherung für den Todesfall vorsorgen.

Sehr oft wird bei der Darlehensvergabe durch eine Bank eine Risikolebensversicherung als Sicherheit gefordert. Hierfür bietet sich der Abschluss einer fallenden Risikolebensversicherung an. Das heißt, dass sich die Versicherung den laufenden Restschulden anpasst. So sinken die monatlichen Raten und die Versicherungssumme parallel zur Kredittilgung. Je nach familiärer Situation sollte die Versicherungssumme angepasst werden. Für junge Familien und Alleinerziehende empfiehlt sich eine Absicherungssumme von mehr als fünf Brutto-Jahreseinkommen. Bei Ehepaaren kann die Summe auf drei bis vier Brutto-Jahreseinkommen festgesetzt werden.

Am Ende der Laufzeit erfolgt, im Unterschied zur kapitalbildenden Lebensversicherung, keine Auszahlung. Nur im Todesfall wird die vereinbarte Summe ausbezahlt. Daher ist eine Risikolebensversicherung deutlich günstiger als eine kapitalbildende Lebensversicherung. Vor Abschluss der Versicherung muss sich der Antragssteller einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Gegebenenfalls kann in deren Anschluss ein Risikozuschlag oder eine Ablehnung des Antrags erfolgen. Bei der Prüfung werden Gesundheitsfragen und Risiken geklärt. Beispielsweise wird nach organischen Beschwerden, Tumoren, HIV-Erkrankung oder Bluthochdruck gefragt. Dabei hat die Beantwortung der Gesundheitsfragen stets wahrheitsgemäß zu erfolgen. Sollte dies nicht der Fall sein, kann die Versicherungsgesellschaft die Auszahlung der Versicherungssumme verweigern, da die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt wurde.

Zudem führen die meisten Versicherungsgesellschaften unterschiedliche Tarife für Raucher und Nichtraucher. Denn bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit einer Atemwege- oder Lungenerkrankung deutlich höher, als bei Nichtrauchern. Daher müssen Raucher höhere Beiträge zahlen. Dabei ist es egal ob es sich um Zigaretten-, Pfeifen oder Zigarrenraucher handelt. Je nach Versicherungsgesellschaft gilt man als Nichtraucher, wenn man mehr als 12 oder 24 Monate rauchfrei ist. Auch Risikosportler müssen mit einem Risikozuschlag rechnen. Dazu zählen Sportarten wie das Cliff Climbing oder Sky Diving.

Neben dem Gesundheitszustand werden auch das Alter und das Geschlecht des Versicherungsnehmers bei der Ermittlung der Prämienhöhe zu Grunde gelegt. Mit Abschluss der Risikolebensversicherung wird auch das Bezugsrecht durch den Versicherungsnehmer festgelegt. Hierbei wird festgelegt, wer im Todesfall die Versicherungssumme erhält. Die Beiträge für die Risikolebensversicherung sind steuerlich absetzbar. Dies geschieht im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen und ist nur bis zu einem bestimmten Höchstbeitrag möglich. Normalerweise ist der Abschluss einer Risikolebensversicherung nur bis zum Alter von 55 Jahren möglich. Durch eine Nachversicherungsgarantie ist es möglich, die Versicherungssumme an neue Lebensumstände anzupassen. Dies kann beispielsweise durch die Geburt eines Kindes oder Heirat notwendig sein. Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht die Anpassungen ohne eine erneute Gesundheitsprüfung.

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